Die heutige St. Stephanuskirche in Dahme ist der zweite Bau der Gemeinde und wurde im Jahr 1968 eingeweiht.

 

Hier ein Kirchenführer aus dem Jahr 1970.

 

Aus den Archiven können wir entnehmen, dass es dem privaten Engagement vieler Katholiken aus Essen und dem Ruhrgebiet zu verdanken ist, dass im Jahre 1927 ein Kirchenbauverein St. Stephanus zu Dahme gegründet wurde, der sich zum Ziel gesetzt

hat, den zahlreichen Urlaubsgästen die Möglichkeit zum Gottesdienstbesuch in Dahme zu ermöglichen. Der damaligen Satzung des Kirchenbauvereins entnehmen wir, dass der Verein zunächst die Sicherung des katholischen Bädergottesdienstes, den Bau der Kapelle und deren Ausstattung sowie die Errichtung der dazugehörenden Baulichkeiten erwirken wollte.

 

Im August 1928 konnte die Kapelle eingeweiht werden.

 

Erhebliche Schulden belasteten den Verein, der sich am 1. 5. 1943 aufgrund behördlicher Anordnungen auflösen musste. Im Auflösungsschreiben steht vermerkt, dass die Gemeinde nunmehr allein für den Unterhalt der Kirche aufkommen muss. Die errichtete Kapelle wurde zu klein, konnte aber aufgrund der baulichen Substanz nicht erweitert werden.

 

So begann man in den 60er Jahren mit dem Neubau der jetzigen Kirche, die von Anfang an als "Leuchtturm Christi an der Ostsee" bezeichnet wurde.

 

Die wirtschaftlichen Sorgen der Diasporagemeinden sind unübersehbar, viele Gemeinden werden zusammengelegt und immer wieder gibt es Überlegungen, Kirchen zu schließen. Auch die St. Stephanuskirche in Dahme steht im Zentrum solcher Diskussionen - gefördert durch den Umstand, dass sich außerhalb der Saison eine ganz kleine Gemeinde zum Sonntagsgottesdienst versammelt. Die großen Besucherströme kommen in den Ferienzeiten.

 

In Dahme erfahren wir immer wieder, wie um Beträge gerungen wird, die zum Erhalt der Kirche benötigt werden. Um auf den Fall vorbereitet zu sein, dass größere Ausgaben für die Instandsetzung aufzubringen sind, wozu die einzelnen Gemeinden einen Eigenanteil aufbringen müssen, wurde der Förderverein von Mitgliedern der Pfarrgemeinde gegründet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, diese Beträge zu sammeln und der Dahmer Kirchengemeinde zur Verfügung zu stellen. Die zweite Aufgabe des Vereins ist die Unterstützung der Tourismusseelsorge, da die dafür benötigten Mittel auch immer weiter minimiert werden.

Gerade die Tourismusseelsorge ist eine der Hauptaufgaben unserer Gemeinde und erfordert gerade in der Urlaubszeit ein großes Engagement, um spirituelle Impulse und seelsorgliche Hilfe anzubieten.

 

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Unser Förderverein

 

Der Verein gründete sich am 18.11.2013 und hat sich zum Ziel gesetzt, die Kirchengemeinde in Dahme bei der Erfüllung der seelsorgerischen und kulturellen Aufgaben ideell und materiell zu unterstützen.

 

Er tut dies insbesondere dadurch, dass er seine Mittel für den Unterhalt und Fortbestand der St. Stephanus-Kirche, des Gemeindegrundstückes und des ehemaligen Pastorats zu Verfügung stellt.

 

Der Verein berät die Kirchengemeinde Dahme unentgeltlich und uneigennützig bei der Erfüllung ihrer Aufgaben, besonders im Bereich der Tourismusseelsorge. Die zur Erfüllung des Vereinszweckes erforderlichen finanziellen Mittel werden aufgebracht durch Beiträge der Mitglieder, Spenden, Erlöse aus Veranstaltungen, Leistungen und Zuwendungen von Dritten.

 

WAS BESAGT UNSER KREUZ?

 

Das Bild des nebenstehenden Kreuzes ist entnommen einem Fensterausschnitt auf der Nordseite unserer St. Stephanuskirche.

 

Gestaltet wurden alle Glasfenster unserer Kirche von Theo. M. Landmann, einem Osnabrücker Künstler, der seit 1929 bis zu seinem Tode im Jahre 1978 als freischaffender Künstler sehr viele sakrale Räume gestaltete.

 

Einen Link zu seinem umfassenden Werkverzeichnis finden Sie hier. Die Fenster der Sankt Stephanus-Kirche sind als Werkverzeichnisnummern 340, 341, 342 und 343 aufgeführt.

 

Es handelt vom Sturm auf dem Meer, wie es im Markusevangelium beschrieben wird.

Christus über dem Wasser und der Jünger bis zum Oberkörper im Wasser, ängstlich, man hört den Sturm richtig brausen. Kraftvoll steht Christus da, dem Wasser und den Wellen gebietend.

 

Er wollte mit den Jüngern über das Meer fahren, er hatte sie gebeten, loszufahren und er wollte mit ihnen beisammen sein, allein in einem Boot auf dem Meer.

 

Und dann der Ruf an Christus: Meister, kümmert es Dich nicht, daß wir zugrunde gehen? Mit angstvollem Schreien reißen sie Jesus aus dem Schlaf.

 

Da stand ER auf, drohte dem Wind und sagte: Schweig, und zu den Jüngern sagt er: Warum habt ihr solche Angst, habt ihr keinen Glauben. Diese Fragen treffen die Jünger, sie zielen auf den Kern des Lebens.

 

Tun diese Fragen das nicht auch bei uns?

 

Angst ging bei den Jüngern um, Angst geht auch bei uns um. Natürlich möchten wir unsere Kirche erhalten bei all den Wirren dieser Zeit, sei es finanziell oder personell. Es ist unser Anliegen, diese Kirche zu erhalten und mit den Aushilfspriestern während der Saison sicherzustellen, dass wir hier in Dahme die hl. Messe feiern können.

 

Unsere kleine Diasporagemeinde kann das nicht allein und daher benötigen wir Ihre Hilfe, treten Sie bitte unserem Förderverein bei und helfen Sie uns, das Boot zu sein, in dem wir uns mit Christus in Dahme wiederfinden.