Malerarbeiten beginnen (Januar 2017)

Glasbilder sind erneuert und werden am Christkönigsfest 2017 gesegnet

Glasbilder werden eingesetzt (26.10.2016)

Die Glasbilder im Altarraum und auf der Orgel-Empore werden ausgetauscht

Die Glasbilder im Mittelschiff werden wieder eingesetzt (KW35)

Unsere Glasbilder werden in der erfahrenen und renommierten Fachwerkstatt Schneemelcher in Quedlinburg restauriert

Unsere Sanierung hat gestartet - hier erste Impressionen vom

Baubeginn am 28. Juni 2016

Pressemitteilung zum Baubeginn

 

Baubeginn in St. Stephanus Dahme

 

Nachdem Ende 2016 der Zuschuss des Bonifatiuswerkes genehmigt wurde, haben die Sanierungs- und Renovierungsarbeiten in der kath. St. Stephanus Gemeinde in Dahme in der letzten Woche begonnen.

Neben den Mitteln des Bonifatiuswerkes, Eigenmitteln der kath. St. Stephanus Gemeinde und des Fördervereins sowie einem gewährten Darlehen sind die Finanzmittel für diese Arbeiten sichergestellt.

 

Gemeinde und Förderverein freuen sich sehr, dass diese umfangreichen Arbeiten trotz überall beklagter Finanznot in Angriff genommen werden konnten. Wir alle hoffen, dass damit auch die Tourismusseelsorge in Dahme ihren hohen Stellenwert beibehält.

 

Dank sei allen gesagt, die bis heute schon mit Spenden dazu beigetragen haben.

 

Die umfangreichen Instandsetzungsarbeiten an den Glasfenstern werden ausgeführt von der Fa. F. Schneemelcher aus Quedlinburg, einem über 130 Jahre alten Familienunternehmen mit überzeugender Erfahrung in der Sanierung von Glasfenstern.

 

Die Glasbildfenster werden aus dem bestehenden Rahmen entnommen und es wird die vorder- und rückseitige Verbundglasscheibe abgelöst. Dann werden die Fenster neu gerahmt und gesäubert. Das Einsetzen in die vorhandene Rahmenkonstruktion, die entrostet und neu gestrichen wird, erfolgt durch dann mit einer Verbundsicherheitsscheibe außen.

 

Danach sollen die Fenster wieder in alter farbenfroher Schönheit strahlen. Die Fenster, in den 70iger Jahren vom Künstler Theo M. Landmann aus Osnabrück angefertigt, sind wertvoller Bestandteil der St. Stephanuskirche und bilden in den Elementen Bezüge zum Wirken Christi auf dem See Genezareth wieder, sehr passende Motive bei uns an der Ostsee.

 

Die Malerarbeiten sind ebenfalls vergeben worden, sie werden nach Beendigung der Fensterarbeiten durch die Fa. Grümmer aus Neustadt ausgeführt.

So glauben wir, dass Anfang 2017, dem Jahr des 90. Jährigen Weihefestes der St. Stephanuskirche, alle Arbeiten ausgeführt sind. Nun hoffen wir auf weitere Spenden, um auch das Darlehen zurückführen zu können.

 

Informieren Sie sich auch auf unserer Internetseite: www.fv-st-stephanus-dahme.de

 

R. Husemann

 

Wir danken dem Bonifatiuswerk für die großzügige Bezuschussung unserer Sanierung.

 

Hier finden Sie den Link zum Erzbistum Hamburg.

 

Pressestimmen zu unserem Sanierungsprojekt finden Sie im Register Presse.

Pressemitteilung des Vorsitzenden des Fördervereins Rolf Husemann

 

Zuschussbewilligung durch das Bonifatiuswerk der Deutschen Katholiken in Paderborn für geplante Sanierungsarbeiten in der St. Stephanuskirche in Dahme

 

Am 14.7.2015 hat die Kath. Pfarrei St. Johannes in Neustadt für Ihre Filialkirche in Dahme einen Zuschuss in Höhe von € 20.000 beantragt, um umfangreiche Sanierungsmaßnahme in 2016 durchführen zu können. Verantwortlich für diese Maßnahmen ist der „Verein zur Förderung und Unterhalt der katholischen St. Stephanus Kirche und der Tourismusseelsorge in Dahme e.V. (www.fv-st-stephanus-dahme.de)

 

Dieser Zuschuss ist nunmehr in der Sitzung der Vergabekommission am 2.12.2015 bewilligt worden, so dass ein weiterer Meilenstein für den Beginn der Sanierung der St. Stephanuskirche abgeschlossen ist.

 

Mit 14 Millionen Euro unterstützt das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken im Jahr 2016 Projekte in der deutschen, nordeuropäischen und baltischen Diaspora und unterstützt Katholiken überall dort, wo sie als Minderheit ihren Glauben leben. Die Fördermittel verteilen sich auf vier Hilfsarten: die Bau-, die Verkehrs-, die Glaubens- sowie die Kinder- und Jugendhilfe. Von der Deutschen Bischofskonferenz mit der Förderung der Diaspora-Seelsorge beauftragt, sammelt das Werk Spenden und stellt diese u.a. für den Bau von Kirchen und Gemeindezentren, für die Kinder- und Jugendseelsorge und für sozialkaritative Projekte als Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung. Gefördert werden so die Weitergabe des Glaubens, Orte der Begegnung und der Gemeinschaft sowie die pastorale Begleitung. In Deutschland werden 36 Bauprojekte mit 1,775 Millionen Euro gefördert.

 

"Wir möchten, dass der christliche Glaube in Deutschland eine Zukunft hat. Daher unterstützen wir Katholiken dort, wo sie in ihrem direkten Umfeld nur selten eine Glaubensgemeinschaft erleben. Gerade in der Diaspora ist es schwierig, den Glauben an die kommende Generation weiterzugeben", sagte der Präsident des Bonifatiuswerkes, Heinz Paus. "Mit unserer Unterstützung als Hilfe zur Selbsthilfe möchten wir eine Zukunft mitgestalten, in der unser Glaube und unsere Werte erfahren und erlebt werden. Wir sind aufgefordert, auf aktuelle Herausforderungen in der Pastorale zu reagieren, gerade in einer Zeit, in der Millionen von Menschen aus Angst vor Krieg und Terror ihre Heimat verlassen und Schutz suchen", sagte der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen. Daher werden verstärkt Personalstellen in Gemeinden der Diaspora unterstützt, die eine gelebte Willkommenskultur fördern und die Integration vor Ort erleichtern sollen.

 

Das Bonifatiuswerk unterstützt Katholiken überall dort, wo sie als Minderheit ihren Glauben leben. Mit den vier Hilfsarten werden Projekte in Deutschland, Nordeuropa und dem Baltikum gefördert. Von der Deutschen Bischofskonferenz mit der Förderung der Diaspora-Seelsorge beauftragt, sammelt das Werk Spenden und stellt diese u.a. für den Bau von Kirchen und Gemeindezentren, für die Kinder- und Jugendseelsorge und für sozialkaritative Projekte als Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung. Gefördert werden so die Weitergabe des Glaubens, Orte der Begegnung und der Gemeinschaft sowie die pastorale Begleitung.

 

Durch das Anliegen des Päpstlichen Rates sieht sich die katholischen St. Stephanus – Gemeinde in Dahme besonders beauftragt, die kommenden Urlauber, Kurgäste und Menschen aus anderen Ländern noch mehr als bisher wahrzunehmen und ihnen als einladende Kirche zu begegnen.

 

Der Tourismus ist in im Pastoralen Raum Ostsee-Holstein, zu dem auch die St. Stephanus – Gemeinde Dahme gehört, eines der wichtigsten Arbeitsfelder und ein großer Wirtschaftsfaktor. Die Arbeit der Kur- und Urlauberseelsorge geschieht an der Schnittstelle zwischen Gesellschaft (kommunale Kurverwaltung – touristische Privatwirtschaft) und Kirche. Sie ist ein wichtiges kirchliches Arbeitsfeld und hat eine hohe Akzeptanz in diesem Pastoralen Raum (kirchlichen und nichtkirchlichen Feld). So erfährt hier Kirche eine Wertschätzung von Seiten kommunaler wie auch privater Anbieter.

Jährlich hat der Pastorale Raum Ostholstein ca. 30 Millionen Übernachtungen aus ganz Deutschland und den Nachbarländern, deren Katholikenanteil deutlich größer ist als bei der hier lebenden Bevölkerung. Somit machen statistisch gesehen täglich mehrere Zehntausend Katholiken in diesem Gebiet Urlaub. Ihre Zahl übertrifft die hier gemeldeten Katholiken um ein Vielfaches.

 

Die Gäste der katholischen St. Stephanus – Gemeinde zu Dahme sollen auch zukünftig begleitet werden mit gottesdienstlichen Angeboten und anderen kirchlichen-, kulturellen- und Bildungsveranstaltungen. Durch den Einsatz des Tourismusseelsorgers und vieler Ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer kann die Gemeinde die Bedürfnissen und Anliegen der Gäste gerecht werden.

 

Der Verein zur Förderung und Unterhalt der katholischen Sankt Stephanus-Kirche und der Tourismusseelsorge in Dahme e.V. unterstützt auch weiterhin die Anliegen der Tourismusseelsorge der Gemeinde. Sie wird sich nun auch verstärkt um weitere Spenden bemühen, um die umfangreiche Sanierungsmaßnahme der St. Stephanus – Kirche durchführen zu können, damit auch in Zukunft hier die Herzen der Menschen für eine wahrhaftige Begegnung mit Gott geöffnet werden.

In der St. Stephanus-Gemeinde in Dahme ist die Tourismusseelsorge wichtiger Bestandteil der seelsorglichen Arbeit. Auch finden zurzeit syrische und armenische Christen, die als Flüchtlinge nach Dahme gekommen sind, eine neue kirchliche Heimat und nehmen an den Gottesdiensten, Veranstaltungen und am Gemeindeleben teil.

 

Herr Architekt Klaus Dörnen vom Architekturbüro EWERS DÖRNEN + Partner GmbH aus Oldenburg hat in einer umfassenden Studie die notwendigen Arbeiten erfasst, diese vorrangig folgende Bereiche betreffen:

 

  • Betonsanierung
  • Innenanstrich der Kirche
  • Sanierung der Glasfenster

 

Insbesondere die Glasfenster, die seit den 70iger Jahren in den Rahmen eingefügt sind, haben erhebliche Schäden zwischen der Schutz- und Bleiverglasung und in der Rahmenkonstruktion.

 

Die Fenster, in den 70iger Jahren von Theo M. Landmann aus Osnabrück angefertigt, sind wertvoller Bestandteil der St. Stephanuskirche und bilden in den Elementen Bezüge zum Wirken Christi auf dem See Genezareth wieder, sehr passende Motive bei uns an der Ostsee.

 

Impressionen und Details aus Glasfenstern in der St. Stephanuskirche in Dahme finden Sie in Theo M. Landmanns umfassenden Werkverzeichnis (Link). Die Fenster der Sankt Stephanus-Kirche sind als Werkverzeichnisnummern 340, 341, 342 und 343 aufgeführt.

 

Theo Landmann schuf über 380 Arbeiten zwischen 1925 und 1978. Darunter Bleiglas- und Betonglasfenster sowie Fresken, Sgraffitos und Wandteppiche. Der Künstler war überwiegend im westlichen Niedersachen sowie in Nordrhein-Westfalen tätig wo er mit bekannten Architekten und Kirchenbauern zusammenarbeitete. Landmann, Meisterschüler bei Johan Thorn Prikker, studierte die Kathedralen in Frankreich, England und Italien. Er war seit 1929 als freier Künstler tätig und nahm 1933 an der Weltausstellung in Chicago teil. Das Werkverzeichnis vermittelt die vielgestaltige Arbeitsweise von Theo M. Landmann in zahlreichen Gesamt- und Detailaufnahmen.

 

Informieren Sie sich auch auf unserer Internetseite: www.fv-st-stephanus-dahme.de

 

R. Husemann